Saprgeln | Magazin Freshbox

Grüner,weisser und blauer Spargel sind physiologisch betrachtet dasselbe. Der einzige Unterschied ist der Anbau und der Ernte. Grüne Spargel wachsen ausserhalb der Erde, bekommen so viel Sonnenschein ab und können ihr Blattgrün so vollstens entfalten. Der weisse Spargel dagegen wächst unterirdisch in der Erde und bleibt daher weiss. Dieses Phänomen kannst du übrigens auch bei einem Selbstexperiment mit der Anzucht von Bohnen beobachten. Wenn du du eine Bohnenpflanze im dunklen Schrank ziehst, so bleibt diese ebenfalls weiss. Die Bezeichnung ‚blauer Spargel‘ ist ein weisser Spargel, der einige Stunden zu spät geernet wurde. Durch das Sonnenlicht verfärbt sich so sein Aussehen und erhält einen bläulichen/violetten Stich. Geschmacklich hat dieses Vorgehen keine Auswirkung. Während in Frankreich dies als Delikatesse gilt, bevorzugen wir Schweizer den üblichen, weissen Kopf. Würde man den blauen Spargel über längere Zeit nicht ernten, würde er sich nach einiger Zeit grün verfärben.


Der Quitsch-Test

Frischer Spargel erkennt man an den feuchten und glatten Schnittstellen und geschlossenen Köpfen. Die einfachste Methode frischen Spargel zu erkennen ist es, zwei Spargeln aneinander zu reiben. Wenn es nicht quitscht, so sollte man lieber die Finger davon lassen.

 

Lagerung und Rohkost

Spargeln sollten so schnell wie möglich verarbeitet werden und maximal 2 Tage im Kühlschrank gelagert werden. Damit der Spargel möglichst frisch bleibt einfach den Bund in ein feuchtes Hand rundherum wickeln. Alternativ kannst Du auch das Gemüse aufrecht in eine mit cirka 2 cm gefüllte Schale stellen. Theoretisch können wir Spargel roh essen. Jedoch bevorzugen viele den typischen Spargelgeschmack und auf diesen muss bei Rohverzehr verzichtet werden. Die im Spargel enthaltene Asparaginsäure entfaltet sich nämlich est durch das Kochen ihren typischen Geschmack.

 

Wissenswertes

Magazin FreshboxSpargeln sind mehrjährige Stauden – die Spargel an sich sind Sprossen

Magazin FreshboxDas Spargelhähnchen ist ein Käfer, der nach der Staude benannt ist.

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Die Angst vor Spargel wird Spargarophobie genannt.

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Etwa sechs Stangen lassen sich aus einer Pflanze stechen.

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Nur 6% der Spargeln, die hier konsumiert werden, sind Swiss Made.

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Vor 10 Jahren war der Schweizer Spargelanbau halb so gross wie heute.

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Spargeln bestehen 94% aus Wasser.

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Schweizer essen durchschnittlich 1.4kg Spargeln pro Jahr.

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Die Spargelsaison endet am 24. Juni.

 

Welcher Spargel isst du am liebsten?

 

Quellen: gemuese.ch & spargel.net

 

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Alles, Früchte-Stories

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