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70 Prozent möchten ihre Ware im Laden abfüllen. Dies hat einen Von der Migros aufgegebene Umfrage ergeben.

Mit dem Tupperware zum Grossverteiler‚ um dort Reis, Teigwaren oder Müesli abzufüllen? Wenn es nach den Kundinnen und Kunden geht, soll das schon bald Realität werden. Laut einer repräsentativen Umfrage sind 70 Prozent der Schweizer bereit, beim Einkaufen Mehrwegbehälter zu benutzen und mitzubringen. Die Befragten würden für solche Lösungen auch extra bezahlen.*

Die Umweltschutzorganisationen sehen im Kampf gegen immer mehr Plastikabfall Mehrweg-systeme als einzigen Ausweg. Handel und Industrie führen solche Konzepte nur zögerlich ein. In einzelnen Filialen bieten Migros und Coop Nüsse, Hülsenfrüchte oder Müeslimischungen offen an. Der Multi Nestlé startet demnächst Versuche mit Nescafé und Tierfutter zum Abfüllen in seinen eigenen Läden.*

Philipp Rohrer von Greenpeace fordert, dass Detailhändler und Hersteller ihr Angebot im Offenverkauf erweitern. Stattdessen seien Angebote wie Mehrwegflaschen für Getränke fast vollständig aus dem Sortiment verschwunden. Die Schweizer produzieren laut Rohrer pro Kopf den dritthöchsten Abfallberg Europas. Doch auch wenn sich die Schweizer in Umfragen für Mehrweglösungen aussprechen: Ist das Vielen in der Praxis nicht viel zu umständlich? «Es ist ausserordentlich wichtig, dass auch Mehrweglösungen praktisch, komfortabel und erschwinglich sind», sagt Rohrer. Die Detailhändler sollten diese Lösungen laut dem Greenpeace-Mann in ihrer Werbung ins Zentrum stellen. „Die Detailhändler sind gefordert, einfache und bequeme Lösungen zu bieten.“*

Auch wir haben bei unseren Kunden vor einiger Zeit nachgefragt was unsere Kunden von dieser Idee halte. Auch diese sind gleicher Meinung. Daher haben wir per sofort gehandelt udn nehmen unsere „Karton-Boxen“ retour, verwenden sdiese mehrmals oder entsorgen diese fachgerecht. Innert kürzester zeit können wir berits 25% aller Boxen mindestens ein 2. Mal verwenden. Dies finden wir toll, jedoch spornt uns noch mehr an den nächsten Schritt einzuleiten und auch die Menge der wiederverwendbaren Boxen zu erhöhen. Bis Mitte 2020 streben wir 50% an – dies wäre nochmals eine Verdoppelung.

Im bereich vom kompletten Mehrfachgebinde sind wir in der Entwicklung einer Holzkiste.

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Wir haben mit der Stiftung St.Jakob einen idealen Partner gefunden, welcher uns auch tatkräftig unterstützt. Ein bisschen mehr Kopfzerbrechen gibt uns die „IT-Lösung“ – wie können wir mit geringstem Aufwand kontrollieren, dass wir hier die Retouren etc. im Griff haben. Wir arbeiten dran mit Hochdruck und kommen sicherlich in Bälde wieder auf euch zu mit unserer (hoffentlichen) Lösung.

*Textauszug aus der Sonntagszeitung vom 27.Oktober 2019

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City-Stories, Neues