
5 Tipps: So erkennst du echten Bärlauch
Letzte Woche hat sich plötzlich alles ein bisschen leichter angefühlt. Die Sonne war da, die Leute besser gelaunt, und am Waldrand hat’s überall grün rausgeblinzelt.
Wie wahrscheinlich viele war auch ich draussen unterwegs – und da war er: BÄRLAUCH!
Ich hab direkt ein paar Blätter gepflückt… aber war mir dann plötzlich nicht mehr ganz so sicher. War das jetzt wirklich Bärlauch? Oder doch ein giftiger Doppelgänger?
Also hab ich nochmal nachgelesen – und dachte mir: Teile ich doch gleich mit euch. Damit ihr beim nächsten Spaziergang den Bärlauch mit guten Gewissens mitnehmen könnt. 😉
Woran du echten Bärlauch erkennst
1. Verlass dich nicht nur auf den Geruch
Klar – zerreibt man ein Bärlauchblatt zwischen den Fingern, duftet’s intensiv nach Knoblauch. Aber: Wenn deine Hände schon danach riechen, kann sich der Duft auf andere Blätter übertragen. Deshalb lieber auf die Optik verlassen.
2. Jedes Blatt hat einen eigenen Stiel
Bärlauch wächst einzeln – ein Blatt, ein Stiel. Maiglöckchen und Herbstzeitlose hingegen haben meist zwei bis drei Blätter pro Stiel. Zusätzlich ist der Stiel beim Maiglöckchen oft von einer rötlich-braunen Hülle umgeben.
3. Die Rückseite verrät viel
Bärlauchblätter sind auf der Rückseite matt und haben eine sichtbare Mittelrippe – als hätte sie jemand einmal gefaltet. Maiglöckchenblätter sind dagegen eher glatt und glänzend.
4. Die Blüten – falls du spät dran bist
Bärlauchblüten wirken wie kleine weisse Sternchen, Maiglöckchen eher wie Glöckchen. Herbstzeitlose? Die kommen erst im Herbst, violett und ziemlich deutlich unterscheidbar – aber eben auch giftig.
5. Nie mischen!
Bitte sortiere nicht erst zu Hause – wenn du unterwegs verschiedene Blätter einsammelst, wird’s schwierig, sie später zu unterscheiden. Also: Nur pflücken, was du zu 100 % erkennst.
Nun das alles klingt vielleicht aufwendig, ist aber ganz einfach – und ein schöner Anlass, an einem sonnigen Frühlingstag wieder mal draussen unterwegs zu sein.
Bärlauch ist nicht nur geschmacklich spannend, sondern auch vielseitig in der Küche einsetzbar.
Egal ob schlicht – als Blatt auf einem Butterbrot mit etwas Salz – oder verarbeitet zu Pesto: Mit Bärlauch zieht der Frühling auch auf dem Teller ein.
Nächste Woche gibt’s hier ein paar aussergewöhnliche Rezeptideen für alle, die Lust haben, den Bärlauch mal neu zu entdecken – und ein bisschen zu experimentieren.
Und weil der Frühling ja nicht nur Bärlauch, sondern auch Ostern mit sich bringt:
Unsere Boxen sind ab sofort frühlingshaft gefüllt – und auch die Osterbox bringt Farbe, Frische und ein bisschen Freude ins Büro (oder nach Hause).
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